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RÖHRICHTMATTEN

Röhrichtmatten bestehen aus Kokosfaser in einer Kokosgewebeumhüllung und sind in verschiedenen Abmessungen erhältlich (z.B. 1,0 m x 5,0 m) . Sie eignen sich besonders gut für Gewässer mit größeren Wasserstandsschwankungen. Die Matten werden mit unterschiedlichen Röhrichtarten (16 – 20 St. Röhrichtpflanzen / m²) vorbepflanzt und über mindestens eine Vegetationsperiode vorkultiviert. Die Pflanzenauswahl orientiert sich am späteren Einsatzort z.B. an einem See oder entlang eines Kanalufers.

Bis zum Zeitpunkt des Einbaus hat sich in der Röhrichtmatte ein kräftiger und vollflächiger Röhrichtbestand entwickelt.

Die Röhrichtmatten kommen aufgerollt an den Einbauort. Dort werden sie auf der vorbereiteten Böschung ausgerollt und mit Holzkeilen befestigt.

Durch die Verwendung von attraktiv blühenden Arten wie z.B.

Blutweiderich (Lythrum salicaria, lila, Juli - September),
Sumpfdotterblume (Caltha palustris, gelb, April – Mai und z.T. erneut im Spätsommer / Herbst) oder Schwanenblume (Butomus umbellatus, rosa, Juli - August)

werden Röhrichtmatten häufig für Sicherungszwecke entlang innerstädtischer Gewässer verwendet, wo neben der ingenieurbiologischen Sicherung des Ufers auf eine Attraktivitätssteigerung und optische Aufwertung Wert gelegt wird.

Bei Bedarf können Röhrichtmatten mit einem zusätzlichen Bisamschutz eingebaut werden, um einen Bisambefall des neu gesicherten Ufers zu vermeiden.
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